KindergartenIMG 2864
Waldstraße 10
86739 Ederheim
Tel.: 09081/9270
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Kinderkrippe „Bärenburg“IMG 2857
Waldstraße 8
86739 Ederheim
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Unsere evangelische Kindertageseinrichtung besteht seit 1965 und steht unter der Trägerschaft der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Ederheim. Im Jahr 1995 wurde unsere zweigruppige Einrichtung grundlegend saniert. Nach einer Begehung unseres Kindergartens im Jahr 2007 durch das Kreisjugendamt wurde die Betriebserlaubnis für Kinder unter 3 Jahren erweitert. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass wir den Vorgaben des Bayerischen Bildungs- und Betreuungsgesetzes entsprechen.
Seit September 2012 werden die Krippenkinder im Krippenneubau in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Kindergartengebäude betreut. 

Unser Leitbild

Im Vordergrund unserer pädagogischen Arbeit steht das christliche Menschenbild:
Jeder Mensch hat seine eigene von Gott geschaffene Würde, und diese Würde ist nach Gottes Willen unantastbar. Wir alle sehen uns als Teil der Schöpfung und wollen uns darum bemühen, diese Schöpfung zu bewahren, um in ihr geborgen zu sein. Unsere gesellschaftliche Verantwortung sehen wir darin, Kinder an die Natur heranzuführen und aus ihr grundlegende Werte wie Respekt, Ehrlichkeit, Wertschätzung und gegenseitige Achtung zu ziehen.
Durch die Entfaltung und Förderung der Kräfte, Begabungen und Fähigkeiten des einzelnen Kindes wollen wir auch eine Grundlage für den christlichen Glauben legen.
Wir sehen die zentrale Aufgabe der Kindertageseinrichtung darin, den Kindern in einem lebensnahen Lernen Erfahrungen zu ermöglichen, die ihnen helfen, sich in gegenwärtigen und zukünftigen Lebenssituationen zurechtzufinden.
Wir verstehen Bildung im Sinne von Selbstbildung und sehen unsere Aufgabe darin, Kinder in ihrem natürlichen Bildungsdrang und ihrer Selbsttätigkeit zu unterstützen.
Kinder unterschiedlicher Herkunft werden bei uns gemeinsam befähigt, zu verantwort-ungsbewussten, mündigen Menschen heranzuwachsen, die auch ihrem Nächsten aufgeschlossen und tolerant gegenüberstehen. Damit entsprechen wir auch den Bildungs- und Erziehungszielen des Bayerischen Kinderbildungs- und betreuungs-gesetzes.
 
Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherinnen ist im Interesse der Kinder wichtiger Bestandteil unserer Kindergartenarbeit. Unsere KiTa versteht sich als familienergänzende Einrichtung, d.h. wir unterstützen Eltern in ihrer Verantwortung für ihr Kind.
Um eine optimale Förderung der Kinder zu gewährleisten, ist eine enge Zusammenarbeit mit anderen Fördereinrichtungen und der Grundschule selbstverständlich.

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Wir stellen uns vor:

Lage unserer Kindertageseinrichtung

Unsere Einrichtung liegt idyllisch am Ortsrand von Ederheim, nur wenige Gehminuten zu Wald, Bach und Wiese. Diese naturnahe Umgebung beeinflusst unsere Kindergartenarbeit maßgeblich. Zu unserem erweiterten Außenspielgelände zählen wir auch unseren Waldspielplatz, den wir nach zehn Minuten Fußmarsch erreichen.

Der Träger unserer Kindertageseinrichtung

Der Träger unseres Kindergartens ist die evangelische Kirchengemeinde Ederheim. Zwischen ihr und den Angestellten der Einrichtung besteht eine enge Zusammenarbeit. Es finden wöchentliche Treffen statt, in denen Themen besprochen, Fragen geklärt und Probleme diskutiert werden. Es finden regelmäßig Mitarbeitergespräche statt.
 
Anschrift des Trägers
Evang.-Luth. Kirchengemeinde
Waldstraße 21
86739 Ederheim
Tel.:  09081/86724
Fax.: 09081/272945
 

Unser Kindertagesstätten Personal

Unser kompetentes, motiviertes Team besteht aus Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und Vorpraktikantinnen. Besondere Schwerpunkte des pädagogischen Teams sind das Erleben in der Natur und die Förderung der Kreativität.
Folgende Zusatzqualifikationen hat unser Team:
 
Zusatzqualifikation im Bereich Kreativpädagogik
Zusatzqualifikation im Bereich Wald- und Naturpädagogik
Zusatzqualifikation im Bereich Gesundheitswesen – Masseurin
Zusatzqualifikation im Bereich Kirchenmusik
 
 
Neben der pädagogischen Arbeit mit den Kindern hat das Team folgende Aufgaben:
 
- Organisation des Alltags (z. B.  Einkäufe)
- Elternarbeit (z. B. Eltern-/ Entwicklungsgespräche und deren Reflexion, Elternabende)
- Fortbildungen (z. B. Leiterinnenkonferenz und päd. Forum..)
- Vorbereitung von Festen und Feiern
- Erstellen von Berichten
- Bürotätigkeiten (z. B. Buchungen, Abrechnungen, Schriftverkehr,
  Öffentlichkeitsarbeit, Beobachtungsbögen)
- Austausch mit Kollegen (wöchentliche Teamsitzung)
- Praktikantenanleitung
- Erstellen des Essensplanes, Einkauf Essen
- Einkäufe sämtlicher benötigter Materialien
- Konzeptplanung und Fortschreibung
           

Fortbildungen

Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen nehmen selbstverständlich an den verpflichtenden Fort- und Weiterbildungen teil. Dafür stellt ihnen der Arbeitgeber jährlich je Mitarbeiterin maximal fünf Tage zur Verfügung. Für Teamfortbildungen kann der Träger die Einrichtung für drei Tage schließen.
 
Seit 2015 bis 2018 nimmt unser Personal an einem Pilotprojekt zur Qualitätssicherung und Qualitätsbegleitung teil.

 
Wirtschaftskräfte

Im hauswirtschaftlichen Bereich arbeiten Raumpflegerinnen, eine Hauswirtschaftskraft und ein Hausmeister.
 

Unser Bild vom Kind

Wir haben Vertrauen in die Fähigkeiten der Kinder und ihre jeweils eigenen Entwicklungsmöglichkeiten. Ihre Entwicklung ist weder planbar noch machbar.
Das Kind ist der Akteur seiner Entwicklung, d. h. der Mensch entfaltet, entwickelt sich selbst. Die Aufgabe von uns Erwachsenen ist es, den Kindern ein Umfeld zu schaffen, in dem es ihm möglich ist, sich den ureigenen kindlichen Bedürfnissen entsprechend selbst zu entfalten.
 
Kinder sind vom Tage der Geburt an aktiv handelnde Persönlichkeiten. Sie wollen groß werden, sind von Natur aus neugierig und haben Lust, diese Welt zu erforschen. Bewegung und Tätigkeit sind dabei der Motor ihrer Entwicklung.
Wir als Erzieher sind aufmerksame Beobachter und Entwicklungsbegleiter ihres Kindes.
 
In den ersten Lebensjahren experimentieren und erforschen Kinder ihre Welt mit großem Eifer. In dieser Zeit erwerben sie die wichtigsten Denkstrukturen, die sie für ihr gesamtes späteres Leben brauchen.
 
Kinder denken und handeln vor allem

gegenwartsbezogen: 
Sie leben im Jetzt. Gibt man ihnen den Rahmen, können sie ihre Lernerfahrungen machen und ihre Konzentration stärken.
 
konkret anschaulich: 
Sie begreifen ihre Welt mit allen Sinnen. Die größte Sensibilität der Sinne hat das Kind im Alter bis zu 6 Jahren.
                                          
prozessorientiert:  
Das selbsttätige Handeln steht sehr im Vordergrund.
Der Weg ist das Ziel. Auf diesem Weg machen sie ihre wesentlichen Lernerfahrungen. Das Ergebnis ist noch weniger wichtig. 
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Zur Verdeutlichung unseres pädagogischen Handels hier Beispiele zu Schwerpunkten unserer pädagogischen Arbeit

Förderung der Basiskompetenzen zur Bildung zu nachhaltiger Entwicklung

Als Basiskompetenzen werden grundlegende Fertigkeiten und Persönlichkeits-charakteristika bezeichnet, die das Kind befähigen, mit anderen Kindern und Erwachsenen zu interagieren und Verantwortung für sich, für ihr Handeln und den Umgang mit Natur und Umwelt zu übernehmen. Kinder haben die Welt nicht so gemacht wie sie ist, aber sie sind diejenigen, die für sich eine lebenswerte Zukunft auf der Erde schaffen.
Die Hinführung der Kinder zu Werthaltungen, Freude und eigenen Fragen ist der Treibstoff für eine lebenswerte Zukunft.
 
Die Erzieher schaffen eine Atmosphäre, die durch emotionale Wärme, Einfühlungsvermögen und Verlässlichkeit gekennzeichnet ist. Durch die aktive Wahrnehmung jedes einzelnen Kindes durch die Erzieherinnen unterstützen wir die Bildung eines positiven Selbstkonzeptes und die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) der Kinder. Jedes Kind erfährt sich als vollkommen. Stärken der einzelnen Kinder kommen im Alltag zu tragen (z.B. verlässliche Kinder laufen bei Spaziergängen vorneweg). Wichtig ist die gemeinsame Festlegung klarer Regeln und Grenzen in der Kinderkonferenz, auf deren Einhaltung alle gemeinsam achten ( z.B. wird in der Maxigruppe jede Woche einem anderen Kind übertragen, auf die Einhaltung der Gruppenregeln bei den Brotzeiten zu achten). Wir fördern die Widerstandsfähigkeit der Kinder auch durch Ermutigung, durch das Zulassen und Umgehen lernen mit Gefühlen (z. B. wir basteln ein Gefühlsbarometer), durch das Erkennen von Stärken und Schwächen, durch Wertschätzung, durch aktives Zuhören und Teilnahme, durch das Vermitteln von Erfolgserlebnissen und durch das Einbeziehen der Kinder in Entscheidungsprozesse (z. b. demokratische Abstimmung über Vorlesebücher in der Mittagsruhe) . Die  gemeinsame Bewältigung des Alltags gelingt uns auch mit unserem Ämterplan, bei dem die Ämter wie Kehren, Tische abwischen, Geschirr herrichten, Spülmaschine einräumen…. jeden Montag neu vergeben werden. Die Kinder erfahren sich als kompetent in alltäglichen Verrichtungen und sorgen für sich und andere.
So unterstützen wir die Kinder bei der Bewältigung von Übergängen, wie z. B. den Kindergarten- und Schuleintritt, indem wir ihre ganz persönlichen Gefühle und Ängste ernst nehmen und sie motivierend begleiten. Wir erleichtern Übergänge, indem wir die Kinder und Eltern aktiv am Übergangsprozess beteiligen. Dies geschieht z. B. durch Elternabende, durch die Patenschaften, in denen ältere Kinder den „Neulingen“ unterstützend zur Seite stehen, durch die vielen Kontakte der Maxikinder zu den Schulkindern der 1. Klasse an unserer örtlichen Grundschule.
 
Durch den Einsatz ganz unterschiedlicher Lernmethoden im Kindergartenalltag, wie z. B. Besichtigungen, Literatur, Experimente, Gespräche, Rollenspiele, unterstützen  wir die Lernmethodische Kompetenz der Kinder. Bei der Durchführung von Projekten lernen sie, wie man lernt, wie und wo sie sich neues Wissen beschaffen, dieses verarbeiten und auch in anderen Situationen anwenden können. Wichtig ist es, die Kinder bei Aktivitäten, die von ihnen selbst ausgehen, zu unterstützen, sie zum eigenen Nachdenken anzuregen, sie beim selbständigen Planen und Handeln unterstützend begleiten, ohne Lösungen vorweg zu nehmen. Zum Erwerb der Lernmethodischen Kompetenz ist es auch dringend erforderlich, gemeinsame Nachbetrachtung zu halten: Welche Probleme sind aufgetaucht? Wie hätte man es anders machen können?
So liegt z. B. die Verantwortung unserer Leihbücherei in den Wintermonaten bei den Maxikindern. Sie wählen aus, welche Bücher zum Ausleihen an die Eltern und Kinder ausgesucht werden. Sie überlegen (oft auch nach einem Besuch der Gemeindebücherei in Ederheim), in welche Sparten die Bücher gegliedert werden sollen und kennzeichnen diese farbig. Sie kümmern sich täglich darum, dass die Bücher wieder ordentlich einsortiert werden und spüren nach Ende der Leihbücherei verloren gegangen Büchern nach.
 
Durch das Einbeziehen der Kinder in Entscheidungsprozesse unterstützen wir die Bildung der Fähigkeit und die Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe. Ein wichtiges Instrument ist hier auch die Kinderkonferenz, in der alle Kinder die Möglichkeit haben, ihre eigenen Sichtweisen (Gefühle, Bedürfnisse, Wünsche, Kritik, Meinung) einzubringen. Gleichzeitig müssen sie aber die Sichtweisen anderer wahrnehmen und sich mit diesen auseinandersetzen. Sie lernen Kompromisse einzugehen und an einer gemeinsamen Lösung zu arbeiten. Sie eignen sich Fähigkeiten an, die für eine konstruktive Gesprächs- und Streitkultur erforderlich sind. Sie erfahren, dass man auf seine Umgebung einwirken, etwas erreichen und selbst etwas bewirken kann und dies aber hinterher auch verantworten muss. Erfolgreiche Einflussnahme stärkt das Selbstwertgefühl, macht Mut und gibt Kraft für die nächste Herausforderung.
 
Im Austausch mit älteren bzw. jüngeren Kindern beiderlei Geschlechts und unterschiedlicher Herkunft erwirbt das Kind ein erweitertes Spektrum sozialer Kompetenzen wie z. B. Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Toleranz, Konfliktfähigkeit, Aufgeschlossenheit, Selbstreflektion, Kompromissfähigkeit.

Das Wunder der Natur erfahren

Die Natur ist uns allen gegeben, es gibt keine Bewertung. In der Natur sind wir frei, wir können von ihr lernen. Der Wert der Schöpfung gibt uns die Aufgabe, achtsam mit ihr zu sein. Natur ist ein ganzheitliches Lernfeld, aus dem ganz viel für die persönliche Entwicklung gewonnen werden kann. Dadurch, dass mit allen Sinnen die Natur erfahrbar ist, entsteht ein Weltbild und entwickelt sich eine gesunde kognitive Erfahrung. Über das Befassen, Behandeln und Begreifen der Welt und der Dinge in ihr entfaltet sich das logische Denken, Begriffe können sprachlich gefasst werden und die Welt wird zum erfahrbaren und erfassbaren, ganzheitlichen Lernfeld. IMG 2865
Kinder sollen sensibilisiert werden für die Aufgaben, vor denen sie künftig stehen werden: Ressourcen der Natur bewahren.
Wöchentlich suchen wir unseren nahe gelegenen, mit den Kindern angelegten Waldspielplatz auf. Mehrmals im Jahr verbringen wir dort einzelne erlebnisreiche Wochen.
In der Natur erleben wir Freiräume im Denken und Handeln. Der gemeinsame Aufenthalt in der Natur bietet uns viele Möglichkeiten unsere sozialen Kompetenzen zu erweitern. Die Erlebnisse und Erfahrungen in kleinen Gruppen geben viel Anlass, sich auszutauschen und mitzuteilen. Dabei entwickeln und festigen sich ganz ungezwungen Freundschaften. Wir erleben uns als Teil der Natur und finden dadurch darin Ausgleich von Körper, Geist und Seele. In der Natur finden wir Ruhe und erfahren Geborgenheit. In der Natur ist unser Handeln zweckfrei und ohne Leistungsdruck. Dadurch erfahren wir eine Stärkung unseres Selbstvertrauens. Die Natur bietet vielerlei Möglichkeiten zu Erfahrungen, in denen alle Sinne angesprochen werden. Die Beobachtungen in der Natur werden aufgenommen und vielseitig umgesetzt: z. B. Themen für Feste, Bilderbücher, Bastelarbeiten, Lieder, Turnstunden.
Wir erkennen die Natur als unbegrenztes Lernfeld, in dem die Kinder im selbsttätigen, forschenden und experimentierenden Spiel Förderung in allen Bildungsbereichen erfahren.
 

Umweltbildung und Umwelterziehung

Umweltbildung und Umwelterziehung beginnt meist bei der Naturbegegnung. Die Kinder sollen lernen, eine Beziehung zur Umwelt, zu Pflanzen und Tieren aufzubauen und diese als etwas Schützenswertes kennen lernen. Sie lernen dabei auch, Verantwortung zu übernehmen, erhalten Einblick in physikalische Gesetzmäßigkeiten und können Zusammenhänge erfassen. Um auch den kleinsten Lebewesen Aufmerksamkeit schenken zu können, sind wir bei unseren Spaziergängen oder Waldwochen stets mit Lupengläsern und Naturführern ausgerüstet.
Die Kinder sollen ihre Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen und begreifen lernen.
Die Trennung des anfallenden Mülls in unserem Kindergarten ist auch den Kindern eine Selbstverständlichkeit. Gegenüber der Gemeinde Ederheim hat unsere Kindertagesstätte eine Patenschaft für ein ausgewiesenes Waldgebiet  übernommen. Die Kita verpflichtet sich mit dieser Patenschaft zur Säuberung dieses Gebietes von Müll und Unrat.
 
  

Sind Sie neugierig geworden und interessiert an unserer Einrichtung, dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Ihre
Kindergarten- und Krippenleitung