kirche huernheim

Die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche in Hürnheim stammt von ca. 1100.

1470 wird von einer erste Glocke berichtet.

1634 versammelt sich während der Schlacht auf dem Albuch die ganze Gemeinde samt Pfarrer Mang in der Kirche. Davor schrecken die Soldaten nicht zurück und erschlagen den Pfarrer in der Kirche.

1699 wird die Kirche erneuert: eine Herrschaftsempore der Hochäuser Oberamtsmänner wird eingebaut. Die Westempore zieren noch immer sieben Szenen aus der Bibel, Christus und die vier Evangelisten. Diese Bilder wurden von zwei Hürnheimer Wirtsfrauen gestiftet.

1755/56 wird die Kirche in einfachen barocken Formen erneuert. Erstmals wird auch eine Orgel eingebaut. Der gotische Chor wird abgetrennt, davor ein Kanzelaltar errichtet.

1782 wird der um ein Oktogon erhöht, eine zweite Glocke wird eingebaut.

1817 wird die Herrschaftsempore abgerissen und die Bretter bei Sanierungsarbeiten der Westempore verwendet.

1883 wird ein Messingleuchter zur Erinnerung an Luthers 400. Geburtstag angeschafft.

1908 wird die Orgel ersetzt in die jetzige von Orgelbauer Sieber aus Holzkirchen.

1947 grundlegende Renovierung: Kirchendecke und Chorbogen werden neu gestaltet. Auf dem Pfarrhausboden wurde die Apostelgruppe entdeckt, die dann um den Chorbogen aufgehängt wurde.

1964 wurde die dritte Glocke angeschafft und das Leichenhaus an die Kirche angebaut.

1978 zerstörten tieffliegende Düsenjäger die Decke so stark, dass sie vollständig abgetragen werden musste und 1979 neu gestaltet wurde.

Von 1998 bis 2004 wird die Kirche außen und innen vollständig renoviert unter Architekt Obel.

2010 wird die Orgel saniert, die aufgrund der Feuchtigkeit bei o.g. Sanierung stark gelitten hatte.

 

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